When Lights Are Low“ und „Egmont’s Reven­ge“

Schlagzeuger Fabio Cimpeanu (Foto: Carla Köllner)

Das Jugend­Jazz­Or­che­ster NRW (JJO NRW) ver­öf­fent­licht zwei neue Video­pro­duk­tio­nen.

Auf­nah­me­tech­nik und Mischen stan­den bei den Mit­glie­dern des JJOs bis­lang nicht so sehr im Vor­der­grund. Nico Rasch­ke vom Han­sa­haus­stu­dio in Bonn ent­wickel­te daher die Idee, die Auf­nah­me­ses­si­ons zu Vide­os des Orche­sters mit Work­shops zu beglei­ten.

Die Rhyth­mus­grup­pe spiel­te live im Stu­dio den Play­back­part, Sän­ge­rin und Blä­ser nah­men auf­ein­an­der­fol­gend ihre Parts per home­re­cord­ing auf und lie­ßen dabei die Kame­ra mit­lau­fen.

Pia­nist Bene­dikt Göb (Foto: Carla Köll­ner)

Zwi­schen­durch tausch­te man in online-mee­tings Erfah­run­gen aus: Rasch­ke gab Tips zu Mikro­pho­nen und Auf­nah­me­pro­gram­men, beant­wor­te­te gedul­dig Fra­gen zu Latenz­zei­ten, sam­pling rates und audio inter­faces.

Ste­fan Pfei­fer-Gali­lea arran­gier­te Benny Car­ters „When Lights Are Low“, Ste­phan Schul­ze ließ sich von Beet­ho­vens Ouver­tu­re zu „Egmont“ inspi­rie­ren.

Die Vide­os ent­stan­den in Koope­ra­ti­on mit Stu­die­ren­den der Hoch­schu­le Düs­sel­dorf, Fach­be­reich Medi­en. Schul­ze hatte die Idee zur „fabel­haf­ten Reise des klei­nen grü­nen Lud­wigs“, und bei Pro­jekt­as­si­sten­tin Carla Köll­ner lie­fen alle Fäden zusam­men.

Foto: Moritz Reher

Eine wei­te­re Auf­trags­kom­po­si­ti­on der BTHVN-Gesell­schaft wird der­zeit bear­bei­tet. Gabri­el Perez, der 3. künst­le­ri­sche Lei­ter des JJO NRW, kon­zi­piert sein Arran­ge­ment in Anleh­nung an Beet­ho­vens Kla­vier­so­na­te No. 15 Op. 28 (Alle­gro pasto­ra­le) als Bal­lett­mu­sik.

 

 

When Lights Are Low”:

Egmont’s Reven­ge”: