2008 - Isra­el

Auf Ein­la­dung und unter Feder­füh­rung des Goe­the-Insti­tuts Jeru­sa­lem absol­vier­te das Jugend­Jazz­Or­che­ster NRW eine ein­wö­chi­ge Kon­zert­rei­se nach Isra­el. Das Jeru­sa­le­mer Musik­pu­bli­kum aller Alters­stu­fen zeigt in den letz­ten Jah­ren ein ver­stärk­tes Inter­es­se am Jazz. Die loka­le Jazz­sze­ne wächst stän­dig; die Grün­dung des Inter­na­tio­na­len Jazz­fe­sti­vals im Jahr 2006 ist hier­für ein sicht­ba­rer Beleg.

Ein­ge­bet­tet in die Deut­schen Kul­tur­wo­chen in Isra­el eröff­ne­te das Jugend­Jazz­Or­che­ster die Ver­an­stal­tung ‘Deut­scher Jazz’ des Jeru­sa­le­mer Goe­the-Insti­tuts in Anwe­sen­heit des Kul­tur­at­ta­chés der Deut­schen Bot­schaft.

Ein wei­te­res Kon­zert fand in einem der renom­mier­te­sten Jazz­clubs Jeru­sa­lems statt, dem ‘Yel­low Sub­ma­ri­ne’. In gedie­ge­ner Kon­zer­t­at­mo­sphä­re spiel­te die Band vor aus­ver­kauf­tem Haus.

Das Foyer des ‘Jeru­sa­lem Theat­re’ bil­de­te die Kulis­se für den 3. Auf­tritt der Tour. Das Orche­ster spiel­te zum Auf­takt des Jazz Clubs des ‘Isra­el Festi­vals’.

Tra­di­ti­ons­ge­mäß wurde ein kul­tu­rel­les Rah­men­pro­gramm orga­ni­siert, um den Jugend­li­chen einen Ein­blick in Geschich­te und Kul­tur des Gast­lan­des zu ver­mit­teln. Hier ist an erster Stel­le der Besuch der Holo­caust­ge­denk­stät­te Yad Vashem zu nen­nen. Aus­flü­ge in die Jeru­sa­le­mer Alt­stadt gehör­ten eben­so zum Pro­gramm wie Fahr­ten nach Jaffa, Tel Aviv, an das Tote Meer, nach Mas­s­a­da und En Gedi. Die Band wurde betreut von fach­kun­di­gen Rei­se­füh­rern.

Der ein­wö­chi­ge Auf­ent­halt in Isra­el fand sei­nen Abschluss mit einem Besuch der Stadt Beth­le­hem, die unter palä­sti­nen­si­scher Ver­wal­tung steht.

Die Kon­zert­rei­se des Orche­sters stell­te auch einen deut­schen Bei­trag ‘beson­de­rer Art’ zu den Fei­er­lich­kei­ten zum 60. Geburts­tag des Staa­tes Isra­el dar. Nach Ein­schät­zung der Lei­tung des Goe­the-Insti­tuts Jeru­sa­lem fand der Besuch einen posi­ti­ven Nach­hall und kann vor dem Hin­ter­grund des Grün­dungs­ju­bi­lä­ums des Gast­lan­des rück­blickend als eine gelun­ge­ne ‘Sym­pa­thie­wer­bung’ bewer­tet wer­den.