Jugend jazzt Preis­trä­ger­kon­zert

Vor aus­ver­kauf­tem Haus erhiel­ten die Preis­trä­ger des 31. NRW-Lan­des­wett­be­werbs “Jugend jazzt” in den Kate­go­ri­en “Jazz­or­che­ster” und “Solo” ihre Urkun­den aus den Hän­den von Kul­tur­mi­ni­ste­rin Chri­sti­na Kamp­mann und Dort­munds Bür­ger­mei­ste­rin Bir­git Jör­der. Der Jazz sei eine offe­ne Spra­che und gera­de jetzt auch genau die rich­ti­ge, die die Gesell­schaft benö­ti­ge. Die Musik baue Brücken zwi­schen den Kul­tu­ren, so die Mini­ste­rin in ihrer kur­zen Anspra­che.

61 Soli­sten und 8 Big Bands nah­men am Wett­be­werb teil. Die Jury bedach­te die z.T. her­aus­ra­gen­den Lei­stun­gen mit ins­ge­samt 16 ersten Prei­sen. Am Nach­mit­tag vor dem Kon­zert wur­den aus Preis­trä­gern Com­bos zusam­men­ge­stellt, die abends ihr Pro­gramm prä­sen­tier­ten. Die Jüng­sten wur­den durch die Rhyth­mus­grup­pe des Jugend­Jazz­Or­che­sters beglei­tet, das tra­di­ti­ons­ge­mäß das Preis­trä­ger­kon­zert umrahmt.

In der Kate­go­rie Big Band prä­sen­tier­ten sich die “Jazz­te­ens” der Gesamt­schu­le Iser­lohn mit einem Durch­schnitts­al­ter von 13 Jah­ren unter Lei­tung von Her­mann Dör­nen. Das “Curu­ba-Jazz­or­che­ster” der Kunst- und Musik­schu­le Brühl, gelei­tet von Elmar Frey und Micha­el Scheu­er­mann wurde als beste Big Band des Wett­be­werbs gekürt. Zum vier­ten Mal reist sie nun zur Bun­des­be­geg­nung “Jugend jazzt”, die im Mai 2016 statt­fin­den wird, die­ses Mal in Kempten/Allgäu.

Der Wett­be­werb “Jugend jazzt NRW” ist ein Pro­jekt des Lan­des­mu­sik­rats NRW in Koope­ra­ti­on mit der Musik­schu­le Dort­mund und dem Jazz­club “domic­il”; er wird vom Mini­ste­ri­um für Fami­lie, Kin­der, Jugend, Kul­tur und Sport NRW geför­dert sowie durch den loka­len Ener­gie­ver­sor­ger “DEW21” unter­stützt. 

Foto: Udo Wagener v.l.n.r: Wett­be­werbs­lei­ter Th. Haberkamp, Mini­ste­rin Chri­sti­na Kamp­mann, Preis­trä­ger Noah Küp­pers, Bür­ger­mei­ste­rin Bir­git Jör­der, JJO NRW-Sän­ge­rin Char­lot­te Illin­ger