JJO NRW in Leip­zig und Berlin

NRW-Lan­des­ver­tre­tung in Ber­lin und Israe­li­sche Bot­schaft ver­an­stal­ten gemein­sam ein Kon­zert mit dem JJO NRW und Omer Klein

Das JJO NRW absol­vier­te am 31. Okto­ber und 02. Novem­ber Auf­trit­te in Leip­zig und Berlin.

Damit setz­te das Ensem­ble seine inner­deut­sche Kon­zert­rei­se fort, die Anfang Okto­ber mit Gast­spie­len in Nord­deutsch­land begann.

In der Mes­se­stadt Leip­zig stand zunächst ein Kon­zert in der „Kul­tur­fa­brik -Werk 2“ auf dem Pro­gramm, zur DDR-Zei­ten eine Pro­duk­ti­ons­hal­le für Mess­ge­rä­te. Mit­glie­der des JJO Sach­sen Anhalt misch­ten sich ins Publi­kum. Durch Tanz­ein­la­gen drück­ten sie ihre Begei­ste­rung für die Kol­le­gin­nen und Kol­le­gen aus NRW aus. Spä­ter traf man sich zur after show party zum gemein­sa­men „Abhot­ten“.

Vor dem Hin­ter­grund des Fest­jah­res „1700 Jahre jüdi­sches Leben in Deutsch­land“ besich­tig­te das JJO NRW am Tag dar­auf das Jüdi­sche Muse­um in Berlin.

Eine wei­te­re Füh­rung fand im „Trä­nen­pa­last“ statt, der ehe­ma­li­gen Aus­rei­se­hal­le der Grenz­über­gangs­stel­le Bahn­hof Fried­rich­stra­ße in Ost-Ber­lin. Die Dau­er­aus­stel­lung zeigt u.a. die wich­tig­sten Sta­tio­nen im deutsch-deut­schen Vereinigungsprozess.

Die NRW-Ver­tre­tung in Ber­lin ver­an­stal­te­te zusam­men mit der Israe­li­schen Bot­schaft ein Kon­zert des JJO NRW mit dem israe­li­schen Jazz­pia­ni­sten Omer Klein. Nach­dem eine Combo des Orche­sters Anfang März 2020 die Eröff­nung der NRW-Depen­dance in Tel Aviv umrahm­te, ent­wickel­te sich ein leb­haf­ter Aus­tausch zwi­schen der Orche­ster­lei­tung und der Kul­tur­ab­tei­lung der NRW-Ver­tre­tung in Isra­el. Die­ser führ­te u.a. dazu, dass das Streich­or­che­ster der „Thel­ma Yellin High School Tel Aviv“ auf der letz­ten CD des JJO NRW mitwirkte.

Gemein­sam ent­wickel­te man die Idee, die bestehen­den kul­tu­rel­len Bezie­hun­gen nach lan­ger Coro­na­pau­se durch ein Live­kon­zert zu bele­ben. Dr. Mark Speich, Staats­se­kre­tär für Bun­des- und Euro­pa­an­ge­le­gen­hei­ten, und Jere­my Iss­ach­aroff, Bot­schaf­ter des Staa­tes Isra­el, bekräf­tig­ten in ihren Gruß­wor­ten zu Beginn des Kon­zerts, die guten Ver­bin­dun­gen zwi­schen Isra­el und Nord­rhein-West­fa­len für die Zukunft zu festi­gen und auf unter­schied­li­chen Fel­dern wei­ter zu ent­wickeln. Dr. Speich beton­te, dass das NRW-Aus­wahl­ensem­ble durch seine zahl­rei­chen Aus­lands­rei­sen einen wich­ti­gen Bei­trag zur Völ­ker­ver­stän­di­gung lei­ste und dass ins­be­son­de­re durch das Kon­zert in der NRW-Ver­tre­tung der bila­te­ra­le Kul­tur­aus­tausch zwi­schen NRW und Isra­el einen beson­de­ren Auf­trieb erhalte.

Das JJO NRW besuch­te bereist 2008 Isra­el; für 2022 ist ein erneu­ter Besuch in Planung.