JJO NRW gastierte in den Niederlanden, Teilnahme am “International Big Band Competition” (IBBC)

Bereits zum 2. Mal nahm das JugendJazzOrchester NRW am “International Big Band Competition” (IBBC) in Hoofddorp bei Amsterdam teil. Dieser Wettbewerb ist Teil des “MeerJazz-Festivals”, eines der bedeu­tend­sten Jazzfestivals der Niederlande. Eingebettet in eine klei­ne “Wochenendtournee” gastier­te das JugendJazzOrchester NRW neben Hoofddorp in zwei wei­te­ren nie­der­län­di­schen Städten. Die Band prob­te zunächst im “Akoesticum Performing Arts Training Center” in Ede bei Arnheim. Hier wurde mit gro­ßem Aufwand eine ehe­ma­li­ge Kaserne in eine Akademie umge­wan­delt.

Das Orchester gab ein Konzert als Vorbereitung auf den anste­hen­den Wettbewerb. Der Aufenthalt in Ede dien­te auch der Vertiefung der gegen­sei­ti­gen Beziehungen auf dem Gebiet des Jazz, die bereits seit vie­len Jahren zwi­schen dem JugendJazzOrchester NRW und der Jazzszene in Holland bestehen. Dem ent­spre­chend wird das Orchester seine Frühjahrsarbeitsphase 2017 im “Akoesticum” durch­füh­ren. Die Organisatoren dis­ku­tier­ten auch die Option einer künf­ti­gen Kooperation mit der Landesakademie in Heek.

Das “MeerJazz-Festival” stuf­te das JugendJazzOrchester auf­grund zuvor ein­ge­reich­ter Aufnahmen in die soge­nann­te “Topklasse” ein, die Bigband muss­te sich dort mit aus­ge­such­ten Bewerbern aus dem benach­bar­ten euro­päi­schen Ausland mes­sen. Der Erste Preis ging an die Big Band “Jazzisfaction” aus Belgien, den 2. Platz erreich­te das “Prague JJ Conservatory Jazz Orchestra”. Das NRW-Ensemble konn­te die­ses Mal keine der vor­de­ren Plätze bele­gen, über­zeug­te aber durch ein aus­ge­wo­ge­nes Programm, das das Publikum begei­ster­te.

Auf Einladung des Deutschen Botschafters in den Niederlanden, S.E. Franz Josef Kremp, gastier­te das JugendJazzOrchester NRW in der Evangelischen Kirche in den Haag. Anschließend lud er die Band in seine Residenz zu Buffet und Umtrunk ein. Angeregt unter­hiel­ten sich Musiker und Besucher über die Jazzszene in NRW und in den Niederlanden. Die bestehen­den Kooperationen wol­len alle wei­ter ver­tie­fen.