Ein Jahr Isra­el-Büro des Lan­des NRW

Jugend­Jazz­Or­che­ster NRW (JJO NRW) und das String Ensem­ble der „Thel­ma Yellin Natio­nal High School of the Arts“, Tel Aviv, pro­du­zie­ren gemein­sa­mes Video

Am 1. März 2020 wurde die NRW-Ver­tre­tung für Wirt­schaft, Wis­sen­schaft, Bil­dung, Jugend und Kul­tur im Bei­sein von Min­ster­prä­si­dent Armin Laschet in Tel Aviv eröff­net. Eine Combo des JJO NRW umrahm­te die Fei­er­lich­kei­ten.

Kurz dar­auf zwang die Coro­na­pan­de­mie Deutsch­land und Isra­el mehr­mals in den Lock­down, gegen­sei­ti­ge Besu­che und gemein­sa­me Ver­an­stal­tun­gen wur­den abge­sagt.

Die NRW-Depen­dence hat sein Anlie­gen, Men­schen aus Isra­el und NRW zusam­men­zu­brin­gen, in einem ganz beson­de­ren Pro­jekt umge­setzt. Sie beauf­trag­te das JJO NRW und Jugend­li­che der „Thel­ma Yellin High School of Arts“ in Tel Aviv, zum ein­jäh­ri­gen Bestehen des Büros ein gemein­sa­mes Video auf vir­tu­el­lem Wege zu pro­du­zie­ren.

Ste­phan Schul­ze, einer der drei künst­le­ri­schen Lei­ter des JJO NRW, schrieb in Anleh­nung an die Egmont Ouver­tü­re (op. 84) sein von der Beet­ho­ven Jubi­lä­ums GmbH in Auf­trag gege­be­nes Arran­ge­ment „Egmont’s Reven­ge“. Mit die­ser Musik unter­legt ging im Som­mer 2020 eine klei­ne, grüne und lächeln­de Beet­ho­ven­skulp­tur des Künst­lers Ott­mar Hörl mit einem Film­team auf eine Reise durch NRW.

Gemein­sam mit dem Lei­ter des String Ensem­bles der „Thel­ma Yellin Natio­nal High School of the Arts“, Yona­tan Keret, eru­ier­te man die Idee, die­sem Big Band-Arran­ge­ment einen Strei­cher­part hin­zu­zu­fü­gen.

Schul­ze sen­de­te seine Par­ti­tur und die ent­spre­chen­den „Midi­files“ nach Isra­el, Keret arran­gier­te die Strei­cher und nahm sie vor Ort im Play­back­ver­fah­ren auf. Die Ton­spu­ren wur­den dar­auf­hin an die Han­sa­haus­stu­di­os nach Bonn geschickt, in dem zuvor die Rhyth­mus­grup­pe des JJO NRW ihren Part auf­ge­nom­men hatte. Ton­in­ge­nieur Nico Rasch­ke misch­te die Stim­men und fügte sie in das bestehen­de „Egmont­ma­ster“ des JJO NRW ein. Die israe­li­sche Seite über­sand­te auch Video­se­quen­zen ihrer Auf­nah­me­ses­si­ons zusam­men mit Impres­sio­nen ihrer Hei­mat­stadt Tel Aviv. Das JJO NRW erstell­te im Nach­hin­ein noch Filme sei­ner ein­zel­nen Mit­glie­der, wäh­rend sie ihre Stim­men ein­spiel­ten.

Pro­jekt­as­si­sten­tin Carla Köll­ner fügte dann alle Sequen­zen zu einem gemein­sa­men Geburts­tags­vi­deo zusam­men.

Alles zu sehen und zu hören unter https://mbei.nrw/de/ein-jahr-buero-des-landes-nordrhein-westfalen-israel oder unter https://youtu.be/DHVLmgzfc1U.

Beide Sei­ten äußer­ten den Wunsch, diese Koope­ra­ti­on live in Isra­el prä­sen­tie­ren zu kön­nen, sobald es die Coro­nalage erlaubt.

Dank geht an Frau Dr. Doris Gau, Lei­tung Fach­po­li­tik Wis­sen­schaft und Kul­tur der NRW-Ver­tre­tung in Tel Aviv, für die eben­so kon­struk­ti­ve wie freund­li­che Zusam­men­ar­beit.