Kindermusical “Ritter Rost”

Nachdem das JJO NRW im Juni Kinder und Eltern mit auf die Reise des Alligators “Duke Elligator” nach New York nahm, absol­vier­te das Orchester am ver­gan­ge­nen Sonntag sein 2. Kinderkonzert in die­sem Jahr. In der aus­ver­kauf­ten Düsseldorfer Tonhalle prä­sen­tier­te die Band zusam­men mit Originalstimmen das Musical “Ritter Rost und der Schrottkönig”, ein span­nen­der wie humor­vol­ler Krimi mit groß­ar­ti­gen Big-Band-Songs. Das Autoren- und Komponistenteam Jörg Hilbert und Felix Janosa, das seit 20 Jahren zusam­men arbei­tet und seit­her fast unver­än­dert auch mit der­sel­ben Besetzung der Partien auf­war­tet, gilt als stil­bil­dend im Bereich der deut­schen Kindermusik. “Die zumeist fre­chen Texte mit unge­wöhn­li­chen Reimen sind bereits mit beson­de­rem Sinn für Rhythmus ver­fasst, die Vertonungen sind häu­fig Ohrwürmer, und die Interpretationen sind immer wie­der über­ra­schend ori­gi­nell” (nmz).

Zum Inhalt: Auf der Eisernen Burg des Ritters Rost und in ganz Schrottland feh­len plötz­lich auf uner­klär­li­che Weise jene Schrauben und Nieten, die das Blech eigent­lich zusam­men­hal­ten sol­len. Der Schuldige ist sogleich aus­ge­macht: der obsku­re Schrotthändler Schredder. Während der Ritter Rost die­sem ver­meint­li­chen Übeltäter schon hin­ter­her­jagt, sehen das Burgfräulein Bö und der Drache Koks genau­er hin…

Stephan Schulze lei­te­te das Orchester und nutz­te die Songs, um die Instrumente vor­zu­stel­len, dar­un­ter auch ein gan­zes Arsenal klas­si­scher Perkussion. Ganz bei­läu­fig und im wahr­sten Sinne des Wortes “spie­le­risch” erfuh­ren die Kinder dabei, wie so eine Big Band funk­tio­niert. Zum Schluss: fre­ne­ti­scher Applaus und 2 Zugaben.