Jugend­Jazz­Or­che­ster NRW und Soul­sän­ger Jeff Cas­ca­ro zum 50. Geburts­tag der Musik­schu­le Heins­berg

(Foto: Kurt Rade)

Junge Jazz-Elite lässt Zuhö­rer jubeln“, so titelt die Aache­ner Zei­tung ihren Arti­kel zum Kon­zert des JJO NRW am 3. Novem­ber im Ron­dell der Musik­schu­le Heins­berg. Soul­sän­ger Jeff Cas­ca­ro trat als Gast­so­list auf.

Das ist die größ­te Beset­zung, die wir je hier hat­ten“, freu­te sich Schul­lei­ter Theo Krings über die Band und den außer­ge­wöhn­li­chen Gast, der wie viele ande­re zuvor eigens nach Heins­berg gekom­men war, um das 50-jäh­ri­gen Bestehen der Schu­le zu fei­ern.

Die Diri­gen­ten Ste­phan Schul­ze und Ste­fan Pfei­fer-Gali­lea wech­sel­ten sich ab, prä­sen­tier­ten beide das Ergeb­nis einer gemein­sa­men Arbeits­pha­se und einer „Alpen­tour“, die man kürz­lich absol­viert hatte. Jeff Cas­ca­ro, einer der füh­ren­den Soul­sän­ger Deutsch­lands und Pro­fes­sor für Jazz­ge­sang an der Musik­hoch­schu­le Wei­mar, impro­vi­sier­te kur­zer­hand mit dem Publi­kum, das sich begei­stert dar­auf ein­ließ. Am Ende klang alles „wie per­fekt ein­stu­diert“ staun­te Krings. „Das groov­te irre, und auch Nicht-Musi­ker beka­men einen Ein­druck davon, wie es ist, wenn man in einer Jazz- oder Soul-Band so rich­tig ins Rol­len und freie Spie­len kommt“, resü­mier­te der Schul­lei­ter.

Zwei­ein­halb Stun­den dau­er­te das Kon­zert, am Ende waren gleich meh­re­re Zuga­ben fäl­lig.

Das JJO NRW been­det seine Kon­zert­sai­son am 5. Dezem­ber im Club Ber­lin in Köln.